Österreich: Wien – Schloss Schönbrunn / Reisevideo powered by Reisefernsehen.com

Die barocke Schlossanlage Schönbrunn mit ihren Nebengebäuden, dem weitläufigen Park und dem Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs und wurde 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Die Geschichte Schönbrunns beginnt mit einem 1642 auf dem Areal errichteten Lustschloss. Die Schloss- und Gartenanlage wurde nach 1743 unter Kaiserin Maria Theresia grundlegend umgestaltet. Im Schloss Schönbrunn wurde Kaiser Franz Joseph geboren, auch seine letzten Lebensjahre verbrachte er dort. Nach seinem Tod ging die Anlage in die Verwaltung der neuen Republik über. 45 der 1441 Räume des einstigen Sommersitzes der Habsburger können besichtigt werden. Die Innenausstattung ist im Rokokostil gehalten, mit Ornamenten aus 14-karätigem Blattgold, böhmischen Kristalllustern und Kachelöfen. Das mit Rosenholz getäfelte und mit wertvollen Miniaturen aus Indien und Persien ausgestattete Millionenzimmer zählt zu den schönsten Rokokoräumen überhaupt.

Die barocke Gartenanlage von Schloss Schönbrunn hat sich mit den Erweiterungen aus dem letzten Lebensjahrzehnt Maria Theresias weitgehend erhalten. Die sternförmigen Alleen des weitläufigen Parks bilden mit der Zentralachse des Schlosses eine Symmetrie. Aufwändige, kunstvolle Bepflanzungen wechseln sich mit kleinen Plätzen mit Brunnen und Gartenfiguren ab. Zu den schönsten Gebäuden des Parks gehören die Gloriette und das Palmenhaus.

1752 wurde im Schlosspark eine Menagerie eröffnet, der Tiergarten Schönbrunn ist damit der älteste bestehende Zoo der Welt. Die Anlage wurde 2009 und 2010 vom britischen Zooexperten Anthony Sheridan zum besten Zoo Europas gewählt. Die Gehege sind großzügig und naturnah gestaltet, die rund 2 Millionen Besucher pro Jahr können über 500 Tierarten bestaunen.

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